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Fahrsicherheitstraining

Gestern war es soweit und ich löste endlich den Gutschein ein, den ich zum letzten Geburtstag bekomme habe: 1 Tag Intensivtraining im TCS Verkehrssicherheitszentrum Betzholz.

Der Tag fing damit an, dass ich viel zu früh losgefahren bin. Aber Gubrist und Aathal assoziiere ich automatisch mit "viel Verkehr" und "Stau", ...

Nach dem Check-In und der Begrüssung gings dann mit einem Theorieblock los. Grundsätze der Fahrphysik und Fahrzeugdynamik wurden repetiert. Dann gings auch direkt raus auf die Piste zur Besichtigungsrunde. Voraus der silberne VW-Passat des VSZ mit unseren Instruktoren an Bord - wir (10 Autos, keines gleich wie ein anderes) alle schön in Reih und Glied hinterher.

Die ersten beiden Übungen fanden dann in der Kreisbahn und auf der Slalompiste statt. Gemeinerweise war auf der linken Seite der Pilonen Rutschbelag - auf der rechten Seite "normaler" Asphalt. Das machte das Slalomfahren auch nicht wirklich einfacher... Zwischendurch lernten wir nochmal was über Sitzpositioni und Lenkradhaltung. Eigentlich nichts neues - aber die meisten stellten ihre Sitze neu ein *grins*.

Das Essen war lecker. Die Preisgestaltung sehr interessant: Es gab ein Salatbuffet und eine bediente Theke mit warmem Essen. Die Menge und Kombination der warmen Speisen hatte dabei keinerlei Einfluss auf den Preis. Es war einfach "1 Menü".

Nach dem Mittag vergnügten wir uns auf verschiedenen Schleuderpisten und auch nochmal auf der Kreisbahn. Auf den geraden Strecken übten wir vor allem das Bremsen und Ausweichen vor plötzlich auftretenden Hindernissen (Wasserfontänen). Da ich der einzige mit einem Auto ohne ABS war hatte ich doch arg zu kämpfen, um um die Hindernisse rumzukommen, ...

Interessant war dabei aber, dass auch der 5er BMW und die S-Klasse welche in unserer Gruppe dabei waren in einigen Situationen nicht mehr lenkbar waren (sich gedreht haben). ABS, ESP und wie sie alles heissen bringen zwar einige Sicherheitsreserven - schützen aber nicht vor allen Gefahren!

Die zwei Instruktoren haben uns über Funk gut eingewiesen und gleichzeitig auch unterhalten. Matthias Klunker der auch nach 14 Jahren in der Schweiz noch immer seinen ur-Berliner-Dialekt spricht ist ein perfekter Entertainer. Schräg wars dann aber doch, wenn er zu seinem Dialekt hin auch noch angefangen hat bayrisch zu reden...

Fazit: Super Tag! Hat sich auf jeden Fall gelohnt, und ich kann so ein Training wirklich jedem Autofahrer nur wärmstens Empfehlen!

 

1 Kommentare »

  1. Gravatar: Anne Anne sagte,

    Donnerstag, 24-08-06 11:04

    Ich musste gerade sehr lachen. "Entertainerqualitäten" trifft genau den Nagel auf den Kopf - oder ins Schwarze - wie auch immer, dieser Kerl, mein Bruder übrigens, ist ein beliebter Gast um lahme Partys so richtig in Schwung zu bringen. Ich muss sagen, ich würde ihn wirklich gern öfter im meiner Nähe wissen. Aber nun habt Ihr Schweizer eben den "schrägen Vogel".

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